Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1825) Die Wiesenburg
Entstehung
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Hinweg von der Wiege! glaubſt du ohnmaͤchtt⸗ ges Weſen, dein Schutz wird dem Kinde nuͤtzen?

Ein durchdringendes Pfeifen ertoͤnte jetzt ganz nahe. Meine aufgeregten Sinne erſchuͤtterte der gellende Ton, ich ſiel auf die Knie nieder. Sind die Kerls toll, daß ſie ſelbſt Laͤrm machen, ſchrie Ulrich, und wandte ſich nach dem Fenſter. Ein Blitz vom Himmel ſiel in mein Herz, wunderbar fuͤllte die zagende Seele ſich mit uͤbernatuͤrlichem Muthe, ich ſtuͤrzte zum Tiſch, ergriff das Piſtol, und ſtand gewaffnet vor den Kindern, denn auch mein armer Junge hatte ſich in ſein Bettchen ge⸗ fluͤchtet. Der Schlag meines Herzens war ſo hef⸗ tig, daß ich zu erſticken meinte. Ich befahl Gott mein Geſchick.

Indeſſen hatte Ulrich das Fenſter geoͤffnet, ein furchtbares Haupt ſchaute herein. Bruder Komet! rief eine widrige Stimme, es iſt nicht richtig, die Hnunde ſtreifen umher. Geſchwind, oder du biſt verloren, komm gleich hier den Luftweg herunter, die alte Tanne reicht gerade weit genug, um uns ſtatt Leiter zu dienen.

Geh, wie du gekommen biſt, antwortete Jener, ich nehme den vorigen Weg, ich will etwas tragen, das noch nicht mit klettern kann.