Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1825) Die Wiesenburg
Entstehung
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that mir den Vorſchlag, zu bleiben, ich gefiel ihr,

ſie wuͤnſchte mich zur Waͤrterin in den Stunden, die ihr nahe bevorſtanden, und ſah mein Kommen,

eben ſo wie ich, fuͤr eine Schickung an. Deinem Kinde, ſagte ſie, ſollſt du deshalb keine der muͤtter⸗

lichen Pflichten entziehn, ich werde ja nun ſelbſt

bald wiſſen, wie ſuͤß ſie ſind, wie ſollte ich eine

andere Mutter darin beſchraͤnken.

Wie tauſendmal habe ich nachher den Sommer⸗ abend geſegnet, an dem ich die Stufen des Ber⸗ ges erſtieg, ja keiner meiner Bekannten erhielt je einen freundlicheren Gruß, als der alte Knecht, der mich meinem Gluͤck entgegenfuͤhrte. Friede

und Liebe wohnten auf dem Schloſſe, ſelbſt ein

bekuͤmmertes Herz mußte unter ihrem Einfluß ge⸗ neſen. Wie die Frau jede weibliche Tugend aus⸗ zeichnete, ſo war der Mann ein Muſter ſeines Geſchlechts. Er hatte als Soldat gedient, und einen gelaͤhmten Arm aus dem Felde mitgebracht,

deswegen lebte er jetzt ſich ſelbſt und ſeinen Unter⸗

thanen. Kraͤftig, feſt, gefuͤhlvoll, feurig fuͤr Ehre und Religion, war er geſchaffen, die Stuͤtze des weichſten, verletzbarſten Weſens zu ſeyn, das ganz in ihm lebte. Ihr Gluͤck erhielt durch die Geburt

eines Knaben den änzigen Zuſatz, deſſen es faͤhig