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ſtand das Ganze fertig da, und voll Erwartung ſahen die Bewohner dem Tage entgegen, der zu des Grafen Ankunft vorausbeſtimmt war.
Heinau war dem Kurfuͤrſten von Sachſen mit ſeinen Leuten gegen die Polen zu Huͤlfe gezogen, und kam jetzt in ſeinem Gefolge aus einem ſiegrei⸗ chen Treffen ruhmbedeckt heim. Eine ſchwere Gna⸗
denkette, aus ſeines Herrn eigner Hand, ſchmuͤckte
ihn, ſein Auge blickte heitrer, als es Beatrix je ſah, es ſchien, das feſtliche Mahl, das ihn em⸗
pfing, ſollte heute nicht durch des Hausherrn duͤ⸗
ſtre Mienen geſtoͤrt werden. Beatrix war ihm mit den Vornehmſten der Dienerſchaft bis an's Thor entgegen gegangen, ſie ſah die ſchoͤne ſtatt⸗ liche Geſtalt auf hohem Roß, das tanzend daher trabte, neben ihm eine Anzahl von Rittern, die ihr fremd waren, und die ernſten Krieger, die mit ihm auszogen, in langem Zuge ihm folgend. Fah⸗ nen wehten froͤhlich in der Mitte, der jauchzende Walter ſprang hoch auf an des Fraͤuleins Hand. Sittſam ſich neigend begruͤßte die Jungfrau die
Ritter, fuͤhrte ſie in's Tafelzimmer, und reichte
jedem den Becher als Wirthin des Hauſes, waͤh⸗ rend Walter ſich unter die Diener draͤngte, und von ihnen die Namen der fremden Gaͤſte erſpaͤhte,
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