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wle ſie das Zaubermeſſer ergriffen, ihr Spruͤchlein gemurmelt, und ein Dutzend Scheiben geſchnitten hatte. Erſt das Er⸗ ſtaunen, das Jubelgeſchrei der Mutter, und der Glanz des Goldes, das unter ihren Haͤnden anwuchs, brachte ſie voͤllig zur Be⸗ ſinnung. Wie waͤre es aber moͤglich die naͤchſten Augenblicke zu beſchreiben! Die Fragen und Antworten, die neuen Verſuche,
die Plaͤne, die in der Alten Gehirn, ſchnell wie Seifenblaſen entſtanden, und vergin⸗
gen. Ein heftiges Klopfen an der Haus⸗ thuͤr ward endlich von ihnen gehoͤrt, und Bartels ſcheltende Stimme, der ſchon eine
Viertelſtunde vergebens auf Einlaß gehofft
hatte. Sein Eintritt erneuerte die vorige Scene. Auch er mußte das Unglaubliche mit Augen ſehen, und Elsbeth ſchnitt ſo lange, bis ein ziemlicher Beutel, in welchem der Vater Saͤmereien zu verwahren pflegte, bis an den Rand gefuͤllt war.
Es war ihr, als ſie endlich um Mitter⸗
3 nacht zu Bette ging, als ob die Laſt des Goldes auf ihre, ſonſt ſo leichte Bruſt ge⸗
fallen ſey. Eine ziemlich vernehmliche Stimme, in ihrem Innern, ſagte ihr, daß


