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Ich ging in das Zimmer, wo Katharina war. Sie ſaß da noch immer, mit dem Kinde auf dem Schoße und wartete auf mich. In mei⸗ nen Mantel gewickelt, trat ich hinein. Ich ſetzte mich in einiger Entfernung von ihr nieder und ſchwieg. 3
Vetter, wo ſind Sie geweſen? hob ſie an. Was haben Sie vorgehabt? Sie ſahen vorhin ſeltſam aus, aber jetzt—
Ich wickelte mich noch dichter in meinen Mantel.
O Vetter— Ihr Blick! Wollen Sie denn nie ſich faſſen?
Nie Kaͤthchen!
Das war weich geſprochen. Kommen Sie zu mir, Matthaͤus. Vielleicht finden Sie Thraͤnen.
Ich zog meinen Degen unter dem Mantel hervor. Ich hielt die rothe Klinge vor mich, woran das Blut noch nicht trocken war.
Reden Sie, Matthaͤus! Was iſt das? Re⸗
den Sie! O barmherziger Gott— Blut am Degen!
Ja Blut, Baſe— Blut!
Mein Mann— Lascelyne!


