Teil eines Werkes 
2. Theil
Entstehung
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XV.

Jo ging noch in jenem dumpfen halben Wahn⸗ ſinn umher, als es an der Thuͤre pochte. Ueber⸗ zeugt, daß es einer von den Dienſtboten waͤre, rief ich wuͤthend: Geht! Aber es pochte noch einmahl. Ich eilte zu der von innen verriegel⸗ ten Thuͤre und oͤffnete. Es war Katharina. Sie war wie zum Ausgehen gekleidet, und hatte den Knaben an der Hand.

Herein, Katharina! ſprach ich, ich wußte nicht, daß Sie's waren. Kommen Sie.

Sie trat mit dem Knaben herein. Ich ſtarrte ſie mit einer Art von Scheu, ja mit Furcht an. Ihre Wange war ſo blaß, ihre Lippe ſo weiß, ihr Auge ſo ſtarr in finſterer Verzweiflung.

Vetter, ſprach ſie, unſer Wiederſehen iſt ſchmerzlich geweſen; wir muͤſſen nun ſcheiden. Ich komme, Abſchied von Ihnen zu nehmen, ich und mein Kind.

Wie! Alles verlaͤßt mich, Katharina! Se⸗ hen Sie her— ſehen Sie nicht, welchen Ab⸗