XIV. & 8 In dieſem Zuſtande thraͤnenloſer Verzweiflung blieb ich drei Tage, und mit Widerwillen, wie auf Gewuͤrm, blickte ich auf die Dienſtboten und Aerzte, die zuweilen durch meine dunkle Kammer ſchlichen.
Am Abend des dritten Tages, als ich noch immer im Bette lag, hoͤrte ich Fußtritte und leiſes Fliſtern auf der Treppe, die an mein Zimmer ſtieß. Ein ploͤtzlicher Argwohn erwach⸗ te in mir, und ſchnell ſtand ich auf. Ich warf mich in meinen Schlafrock, und als ich die Thuͤ⸗ re oͤffnete, ſah ich das Ende der Bahre, die ei⸗ nige Maͤnner, auf den Socken gehend, in's naͤch⸗ ſte Zimmer trugen. Ich folgte ihnen, und mei⸗ ne Erſcheinung erſchreckte die Weiber, die da mit Vorbereitungen zum Begraͤbniſſe beſchaͤftigt waren. Ich befahl allen, ſich alsbald zu ent⸗ fernen. Die Maͤnner ſetzten ihre Laſt nieder, und Alle gehorchten, bis auf Einen, der einen Augenblick zuruͤckblieb, und den Weibern ſagte, er waͤre angewieſen worden, den Sarg zuzu⸗


