Teil eines Werkes 
2. Theil
Entstehung
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Ich verfluchte ihn, wie einen Teufel. Ich be⸗ ſchrieb die Franzoͤſinn, die ich bei ihm geſehen im alten Schloſſe, in Katharina's Lieblingsauf⸗ enthalte; ich knirſchte mit den Zaͤhnen, in mei⸗ ner Seelenangſt die ganze Welt vergeſſend, au⸗ ßer dem Platze, wo ſie ſaß, und mit moͤrderi⸗ ſcher Grauſamkeit das Herz des hingeworfenen Opfers packend, foderte, ja entriß ich das Ge⸗ ſtaͤndniß, daß ſie einſt mein geweſen war.

DSolche Geſtaͤndniſſe werden nicht mit Wor⸗ ten gemacht— ich habe keine Worte zu wieder⸗ hohlen. Es war ſo. Fluch uͤber meine Nieder⸗ traͤchtigkeit! Ich ſtieß dieſen Dolch in jenes Herz, in Gegenwart von Lascelyne's Kinde— ja, und in Gegenwart von noch jemand.

Meine arme Frau war aufgeſtanden, in dem Gedanken, daß ich zu lange aufbliebe, und ſie kam in mein Zimmer, wie es nicht ſelten geſchah, um mir zu ſagen, wie ſpaͤt es waͤre. Doch wozu eine umſtaͤndliche Erzaͤhlung! Es laͤßt ſich denken, was ſie fuͤhlte, als ſie das Fenſter offen fand und den Strick ſah. Die Dienſtboten wurden ſogleich gerufen, und man fand einen meiner Pantoſſeln auf dem Raſen