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auf den Raſenplatz hinab, und ſtieg auf einen Kaſtanienbaum, deſſen Zweige, wie ich fruͤher oft bemerkt hatte, zum Theil uͤber die Mauer in den Garten des Nachbarhauſes hinausreichten.
Ich war bald hoch uͤber der Gartenmauer. Ich fand den hinausragenden Aſt, der ſtark ge⸗ nug zu ſein ſchien, mich zu tragen, und kroch vorwaͤrts. Ein Fenſter war, wie ich nun ſah, erleuchtet, daſſelbe Fenſter, wohin der Knabe ſeine Blicke gerichtet zu haben ſchien, als er im Gruͤnen ſpielte. Konnte ich nur ein Paar Schrit⸗ te weiter kommen, ſo ließ ſich vermuthlich ent⸗ decken, was im Zimmer vorging. Die Toͤne trafen jeden Augenblick heller und deutlicher mein Ohr. O Himmel, es war eine weibliche Stim⸗ me! Welche Bubenſtuͤcke mochten in dieſem wohl verwahrten Schlupfwinkel des Verbrechens vor⸗ gehen! Warum hatte ich meinen Degen nicht mitgebracht? Ich konnte ihn ja hohlen, aber mittlerweile wollte ich, wo moͤglich, ſehen, was denn eigentlich an der Sache war. Ich rutſchte weiter. Eine weibliche Geſtalt— ſie war al⸗ lein— aber kaum hatte ich ſie mit einem Blicke geſehen, als der Zweig unter mir brach. Ich hoͤrte ihn krachen, doch es war zu ſpaͤt, an Ret⸗


