Teil eines Werkes 
2. Theil
Entstehung
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Das ſchottiſche Recht! fiel er ein: das ſchottiſche Recht, Doetor! Wahrhaftig, lieber Freund, ein Pferd muͤßte lachen, wenn's Euch hoͤrte. Das ſchottiſche Recht! Es wundert mich, daß Ihr nicht auch von der ſchottiſchen Krone ſprecht. Ja, fragt die Herren auf den Wollſaͤcken! Die haben alles huͤbſch unter ein⸗ ander gewirrt. Aber ſachte, ſachte, Freundchen, wir muͤſſen uns Zeit nehmen.

Ich fuͤrchte, hob ich wieder an, Sie hal⸗

ten die Geſetze uͤber dieſen Pitt fuͤr ſehr unbeſtimmt.

Die Geſetze waren n beſtkenmt genug, Doc⸗ tor, aber— wozu viel Redens! Ich glaube, es dauert nicht lange, ſo ſind wir verenglaͤn⸗ dert bis uͤber die Obren. Iſt das nicht ein herrliches Recht, Freundchen, das die Leute vier⸗ zig Jahre lang uͤber vierzig Mark ſtreiten laͤßt, und doch nur drei Tage braucht, einen armen Teufel auf den Tod anzuklagen und ihn zu haͤn⸗ gen, und dabei nicht erlaubt, daß jemand ein Wort fuͤr ihn ſoreche vor dem Richter, oder den Geſchworenen? Wahrhaftig, ſie ſollten vor ihrer eigenen Thuͤre kehren.

Der Junker kratzte, waͤhrend er brach