Teil eines Werkes 
2. Theil
Entstehung
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ſig geſagt, beweiſet, wie hoͤchſt ungereimt es iſt, ſehr junge Leute in den geiſtlichen Stand aufzunehmen. Wer mit ein und zwanzig Jah⸗ ren in dieſen Stand tritt, wird nie viel mehr Menſchenkenntniß als ein Knabe haben, um die Anſichten, die er aus der Buͤcherwelt mitbringt, berichtigen zu koͤnnen. Es giebt freilich Aus⸗ nahmen; aber verlaſſen Sie ſich darauf, dieß iſt die Regel, und ich glaube, wenn die engliſche Kirche drei und dreißig, ſtatt drei und zwanzig feſtſetzte, ſo wuͤrde es eine weiſe Veraͤnderung ſein. Sieht der Geiſtliche das Bild unter ei⸗ nem entſtellenden Firniß, ſo weidet dagegen der Rechtsgelehrte ſein Auge faſt ohne Ausnahme an der dunklen Seite des Gemaͤhldes. Alle Menſchen, auch Frauen, ſind unedel, wenn ſie vor Gerichte gehen. Menſchen, die im gewoͤhn⸗ lichen Leben ſogar durch Edelmuth ſich auszeich⸗ nen, laſſen ihre Bedenklichkeiten fallen, ſo bald der Rechtshandel anhaͤngig iſt, und ſagen: Im Kriege iſt alles erlaubt. Wer haͤtte je mit ei⸗ nem alten Rechtsgelehrten geſprochen, ohne ihm ſeinen Glauben an das allgemeine Verderbniß der Menſchheit abzumerken? Ganz anders aber verhaͤlt es ſich mit meinen ehemahligen Beruf⸗