Teil eines Werkes 
2. Theil
Entstehung
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melnd dicht unter den Zweigen der Baͤume ſich wälzte, und deſſen dunkle Wellen im Golde der Abendſonne ſchimmerten, ſchien die Wild⸗ niß, die er verſchoͤnerte, ganz von allen Stoͤ⸗ rungen der Welt abzuſchneiden. Ein kleiner Kahn war mit einer Kette an's Ufer gelegt. Ich ru⸗ derte langſam, all meine Kraft aufbietend, ge⸗ gen die tiefe und ſtarke Flut des herbſtlichen Stromes. 3 Von außen hatte die Huͤtte ein rohes, bei⸗ nahe veroͤdetes Anſehen, im Innern aber hat⸗ ten die Gewohnheiten einer andern Lebensweiſe bereits im Laufe weniger Tage den Sieg gewon⸗ nen. Ich mußte mich buͤcken, als ich uͤber die Schwelle ging, und tret auf einen nackten Lehm⸗ boden. Die ungemeine Reinlichkeit aber, die mit den neuen Bewohnerinnen eingezogen war, hatte der Armuth alles Niedrige genommen. Alles an den Waͤnden glaͤnzte bei dem Scheine des wohlunterhaltenen Holzſeuers, und Mutter Baird ſaß in ihrem Armſtuhle neben dem Her⸗ de, ein vollkommnes Bild der hehren Ruhe des hohen, aber ungebeugten Alters. Es kam mir vor, als ob in dem ganzen Weſen der alten Frau etwas Großartigeres waͤre, nun da ich