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die hohe und helle Stimme der Edelfrau uͤber⸗ toͤnte, wie eine Glocke, de Summen.
Es wurde zur Tafel gerufen, und die Geſellſchaft ſing an, ſich nach dem Speiſe⸗ ſaale zu begeben. Ich trat zuruͤck, um Alle voruͤbergehen zu laſſen, und ſah unter den Erſten eine junge und reizende Frau, in tie⸗ fer Trauer. Das Zimmer war faſt ſinſter;
aber die Geſtalt, der Gang, der Umriß der
Geſichtszuͤge— ich ſah alles ganz deutlich. Mit langſamen und ſtolzen Schritten ſchwebte Katharina Wald an mir voruͤber; ſie ging zur Saalthuͤre und ihre lange ſchwarze Schlep⸗ pe floß uͤber die Schwelle. Ich war wie im Traume; aber meine Blicke muſterten jede nachfolgende Geſtalt, bis ich endlich allein war, und ich hatte keinen Lascelyne geſehen. Ich kann nicht ſagen, was ich fuͤhlte. Ich folgte dem letzten Gaſte, als ob eige Kette mich gezogen haͤtte. Ich waͤre gern die Trep⸗ pe hinauf geeilt, aber alle Dienſtboten ſtan⸗
den in der hell erleuchteten Halle, und ich 3 kroch, ich ſchlich ins Speiſezimmer. Mein


