Lux forderte ein Glas Brandewein, ſtürzte es hinunter, dann noch eins, und zog, auf die Erinnerung des Wirths, er möge doch gleich be⸗ zahlen, einen ledernen Beutel, der ziemlich voll Silbermünze war, heraus. Der Wirth klopfte ihn, freundlich grinzend, auf die Schulter und ſprach: nix für ungut, Schatz; ich bin ſchon oft angeführt worden: des Abends ließen ſichs die Gäſte wohl ſeyn, und ehe der Tag graute, wa⸗ ren ſie fort, und ließen mir das Nachſehen.
Lux ſah ihn mißtrauiſch an, und bezahlte; die Alte brachte eine Schüſſel Milch und Brod, und nickte dem Wirth, wie fragend, zu. Ja, ſagte dieſer, ſetz es nur dahin.
Der kleine Otto ſah noch immer ängſtlich ſich in der ſchwarzen, räucherigen Stube um. Lux ſuchte ihn zu beruhigen, ſo, daß er endlich ein Paar Biſſen aß und endlich, müde und ſchläfrig, auf der hölzernen Bank umſank nnd einſchlief.
Lux aber ſetzte ſich ans Fenſter und antwor⸗
tete dem neugierigen Wirth, der ſich mit ihm in
ein Geſpräch einlaſſen wollte, nur mit kurzen Worten. Bald darauf kamen mehrere Menſchen unter dem Fenſter vorbey an die Haus⸗Thüre, und klopften an. Der Wirth eilte hinaus, und Lux hörte ihn draußen mit den Eintretenden flü⸗
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