giebt, wenn Du die Pfeife ausklopfſt. Wie kann man ſo drollig ſeyn?
Ei, ei! drollig nennſt Du das? rief Seebald verweiſend: das iſt Lebensordnung. Je pünktli⸗ cher Du eine Uhr aufziehſt, je weniger geräth ſie ins Stocken. Der Menſch iſt auch nur ein Uhr⸗ werk. Hätte der Vater es ſo gemacht, ſo wäre er jetzt nicht krank. Das iſt mir ein Sporn mehr.
Alles mit Maas, ſagte Albertine. Ordnung und Quälerey iſt zweyerley. Wie fängſt Du es denn auf Reiſen an? wie kannſt Du da nach der Uhr eſſen, trinken und ſchlafen?
Ich reiſe auch nicht mehr, fiel jener ein: ich bleibe hier, wenn's ſeyn kann. Aber, nicht wahr, Du thuſt mir's zu Gefallen, und machſt es ſo, wie ich's gerne habe?
Sie hörte den Vater rufen, und eilte zu ihm. Hört, ſagte dieſer, meine Schmerzen vermehren ſich. Es ſoll ein reitender Bothe nach dem Qui⸗ rinus geſchickt werden, ſogleich.
Albertine eilte fort, es zu beſorgen, und ihr Bruder ſchritt unruhig und etwas unbeholfen im Zimmer auf und ab.
Quirinus kam nicht. Der Alte fluchte den ganzen Abend. Seebald ſuchte ſpät am Abend, ermüdet von der Reiſe, das Nachtlager.


