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mit Lehrerernſt ihr zur Seite, ſuchte unter einem Haufen von Muſitkſtücken nach denjenigen, die Au⸗ guſte einſt mit beſonderer Geſchicklichkeit vorgetragen hatte, und hob die Hand zum Taktſchlagen. Auguſte ließ ſich die Wahl gefallen, die er getroffen, als ſie aber die vorgelegte Fuge ſpielte, ſetzte ſie ihn durch die Vollkommenheit ihres Vortrags in ein Erſtau⸗ nen, das er durch ein beifälliges Kopfnicken gegen die Umſtehenden äuſſerte. Er bemerkte mit inniger Selbſtzufriedenheit gegen den Freiherrn, Auguſte wäre ſchon vor ihrer Abreiſe unter ſeiner Leitung in die erſten Grundſätze des Generalbaſſes eingeweiht worden. Beſonders freute es ihn, ſetzte er hinzu: daß in der Stadt durch das Trommeln auf den mo⸗ diſchen Flügeln mit Janitſcharenmuſik ihr Vortrag nicht wäre verderbt worden, den ſie auf dieſem ech⸗ ten und guten Silbermanniſchen Klavier gelernt hätte.. Als er nach einem Geſangſtücke ſich umſah, bat die kleine Sophie, die mit ihrem Bruder neben der Spielerinn ſtand, halblaut um das hübſche Kinder⸗ liedchen vom Engel der Unſchuld. Auguſte verſchmähte es nicht, dieſen Wunſch zu erfüllen; mit innigem Ausdrucke ſang ſie das Lied: Unſchuld iſt den Kindern hold— und als ſie bei den Worten: Wohl verſorgt in ihrer Hut Seid ihr lieben Kleinen—
ſich zu den Kindern herab beugte, ward ihr Ton ſo


