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nahm: Otmar, o ich wollte alles dieß gern darum geben, wenn ich wieder auf dem Punkte meiner Le⸗ bensbahn ſtände, wo Sie ſtehen. Welche Ausſicht
Theurer Oheim, Sie wollen mich ihres Ver⸗ trauens würdig finden, nahm Otmar endlich das Wort.
Der Freiherr blickte ſchnell auf und ſah ihn fragend an.
Sie ſcheinen verſtimmt zu ſein, fuhr Otmar fort. Wenn irgend ein Kummer Sie drückt, und meine Theilnahme ihn lindern könnte.—
Ich bin davon überzeugt, lieber Neffe, ſiel der Oheim ein, und wich mit Zurückhaltung jeder Her⸗ zensergießung aus. Aber laſſen Sie uns auf dem nächſten Wege umkehren, die kurze Wanderung hat mich in der That ein wenig angegriffen.
Otmar wurde durch einige ähnliche Vorfälle im⸗ mer mehr in der Vermuthung beveſtigt, daß entwe⸗ der ein finſteres Schickſal durch ſeines Oheims Haus gegangen war, oder die Schuld das Leben des un⸗ glücklichen Mannes getrübt hatte. Eben ſo deutlich aber ward es ihm, wie wenig er im Stande ſein werde, die Eisrinde, die auf dem verſtörten Gemü⸗ the lag, zu brechen, um es durch einen Strahl der
* läge vor mir!.. Junger Mann, bewahre dein- Herz rein und dein Gewiſſen.
Seine Stimme ſank bei den letzten Worten,
und es folgte eine ſtumme Pauſe, wo er ſich Gedanken verlor.
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