Teil eines Werkes 
1. Theil (1822) Moosrosen / von W.A. Lindau
Entstehung
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genſtand abgebrochen, und das Geſpräch kam auf

hatte,

3 zu Otmars Feldzug und endlich auf allgemeine Gegen⸗

Et ſtände. Der Freiherr that weiter keine Frage über heim ſeine Stiefſchweſter, mit welcher er gegen zwölf nuch Jahre in Feindſchaft gelebt hatte, und es wurde

Otmar immer klärer, daß eine Eisrinde um des Mannes Herz lag, wovor ihn ſchauderte. Er wußte,

u daß der Freiherr mit ſeiner Gemahlinn in einer un⸗

glücklichen Ehe gelebt hatte. Nahm er an, daß die 4 Verſtorbene ſo ſanft und gut geweſen war, als der 62 Ruf von ihr erzählte, ſo mußte er geneigt ſein, ben die Schuld des häuslichen Unſegens ſeinem Oheime 9 zuzuſchreiben; aber er wußte auch aus einigen Au⸗ üt ßerungen ſeiner Mutter, daß man die unglückliche * Frau gezwungen hatte, dem Freiherrn ihre Hand, h gegen die Stimme ihres Herzens, zu geben, und tech daß ihr Leben durch den Schmerz über dieſes Opfer 5 . war verbittert worden. aiti⸗ Nach einigen Tagen legte der Rechtsfreund ihm Vgef den Stand der vieljährigen Streitſache vor, und er hein glaubte, daß ſeine Außerungen Eindruck auf ſeinen utter Oheim gemacht hatten, da es ſorgfältig vermieden Un⸗ wurde, ſeine Gefühle auf irgend eine Art zu ver⸗

wunden, und er hatte Urſache, mit der Art, wie

elu! der alte Streit ausgeglichen wurde, zufrieden zu al⸗ ſein. 2

ich Dies machte Otmar's Stimmung milder, und mit ihn geneigt, alles zu vermeiden, was einen freund⸗ ein lichen Verkehr zwiſchen ihm und ſeinem Oheime ſtö⸗ Gie

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