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ihrem „as II.
Druch Laichte Morgennebel umwebten die Wipfel der Tan⸗ nen, als Otmar an der Seite ſeines Führers, über eine hohe Waldblöße ritt, bis endlich die Sonne, das graue Gewölk durchbrechend, in den Thauperlen am hohen Graſe ſchimmerte. Eine Stunde führte der Weg durch den Wald, behauptete der Führer, ehe ſie auf die Straße nach Lorbach kämen. Seid Ihr in dem Hauſe bekannt, wo ich heute Nacht geſchlafen habe? hob Otmar endlich an.
Ei, wie ſollt' ich da nicht bekannt ſein! Meine Schweſter iſt ſeit ſechs Jahren da. Frau Heinau hat uns beiden immer viel Liebes und Gutes erwie⸗ ſen, ſeit wir Waiſen ſind.
1 Wohnt ſie ſchon lange in eurem Dorfe?
So lange ich mir denken kann, erwiederte der Führer, aber nicht immer, habe ich mir ſagen laſ⸗ ſen; ſie hat vor vielen Jahren das Häuschen gekauft.


