86 fuͤr deſſen Soͤhne, und in der Vorſtadt eine Som⸗ merwohnung fuͤr den Paſcha, die in einem Garten liegt, wo Pomeranzen, Feigen und Granaten in Ueberfluß wachſen. Dieſes Gartenſchloß enthaͤlt einen großen Saal, mit kleinen vergitterten Gemaͤchern
auf beiden Seiten. Der Fußboden iſt von Marmor.
In der Mitte ein marmorner Springbrunnen in Geſtalt einer Veſtung, deren kleine metallene Ka⸗ nonen, auf ein gegebenes Zeichen, Waſſer ausſpritzen, wobei eine kleine verborgene Orgel italieniſche Me⸗ lodieen ſpielt. Die kleinen Zimmer haben Sofas mit Seidendecken, und die Fenſtergitter, ſo wie die Kranzleiſten, ſind glaͤnzend vergoldet. In dieſem von Oehlbaͤumen beſchatteten Pavillon bringt der Paſcha, mit den liebſten Frauen ſeines Harems, die heißeſten Sommertage zu. Auch die anſehnlichſten Be⸗ wohner haben Gaͤrten mit Sommerwohnungen, welche den Flaͤchenraum der Stadt anſehnlich ver⸗ groͤßern. Die Zahl der Einwohner betraͤgt zwiſchen 35 und 40000.
Ueber den Ertrag des Handels konnte Hob⸗ houſe keine genauen Nachrichten erhalten, wiewohl derſelbe ſehr bedeutend ſein muß, da der Paſcha, ohne die Kaufleute zu druͤcken, ein reines Einkommen von 250,000 Piaſter daraus zieht. Die Kaufleute leben in Joannina glaͤnzender, als in den uͤbrigen griechi⸗
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