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Griechenland und die Griechen / nach dem Englischen bearbeitet von W. A. Lindau
Entstehung
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85 eine halbe Stunde von deſſen noͤrdlicher Spitze. Uep⸗ pig gruͤne Ebenen umſchließen den See auf der einen, hohe, ſteil vom Geſtade aufſteigende Berge auf der andern Seite. Die Stadt hat in ihrer groͤßten Laͤnge eine halbe Meile, in ihrer Breite ungefaͤhr die Haͤlfte. Zunaͤchſt am Ufer liegt ſie auf einem niedrigen Bo⸗ den, noͤrdlich und nordweſtlich aber auf ungleichen Abhaͤngen. Auf einer in den See vorſpringenden Halbinſel liegt die Burg des Paſcha, welche auf jedem Winkel durch Beveſtigungen und Thuͤrme vertheidigt wird. Den Eingang der Veſte bildet eine Zugbruͤcke. Viele Haͤuſer ſind groß und gut gebaut. Sie haben einen Hof, Waarenniederlagen oder Staͤlle im Erd⸗ geſchoſſe, nebſt einer offenen Galerie, und im obern

Stockwerke die Wohnung der Familie. Kleine, mit

hoͤlzernen Gittern verwahrte Fenſter, und große Dop⸗ pelthore, die immer verſchloſſen ſind, geben den Haͤu⸗ ſern von außen ein finſteres ungaſtfreundliches An⸗ ſehen, der Hof aber, der oft mit Pomeranzen⸗ und Citronenbaͤumen beſetzt iſt und in den beßten Haͤuſern an einen Garten ſtoͤßt, macht das Innere ſehr an⸗ genehm, und die Galerieen ſind ſo geraͤumig, daß ſie bei Regenwetter einen bedeckten Gang darbieten Der Bazar, die von Kaufleuten bewohnte Haupt⸗ ſtraße, nimmt ſich glaͤnzend aus. Es gibt auſſer der Burg des Paſcha in der Veſtung noch zwei Palaͤſte