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breite Galerie laͤuft laͤngs zweien Seiten des Hofes, iſt vorn offen und von dem Dache des Hauſes be⸗ ſchirmt. Zu dieſer Galerie ſteigt man auf einer Treppe, die auch zu den verſchiedenen Wohnſtuben fuͤhrt, deren Thuͤken auf die Galerie gehen. Es iſt in Griechenland, ausgenommen bei den untern Klaſ⸗
ſen, ungewoͤhnlich, im Erdgeſchoſſe zu wohnen. Die
Wohnſtuben der Familie ſind im erſten Stockwerke. Das Haus unſers Wirthes hatte vier bis fuͤnf
Wohnſtuben, die mit Ruhebetten, Fußteppichen und
Spiegeln verſehen waren, welche, nebſt den Verzie⸗ rungen der Decke und der Waͤnde, faſt das einzige Zubehoͤr eines griechiſchen Zimmers ausmachen. Das beßte Zimmer war groß, hoch und ſehr reich
verziert. Bei ſeiner betraͤchtlichen Hoͤhe hatte es eine
doppelte Reihe von Fenſtern auf drei Seiten; alle dieſe Fenſter aber waren nur klein, und ſo angebracht, daß ſie bloß Licht gaben, aber keine Ausſicht gewaͤhr⸗ ten. Die Decke war reich gemahlt und vergoldet auf geſchnitztem Holzwerke; die Waͤnde, in Felder getheilt, waren auf aͤhnliche Art verziert und hatten mehre Pfeilerſpiegel. Ein Ruhebett, oder Divan, lief laͤngs drei Seiten des Zimmers und machte Stuͤhle und Tiſche uͤberfluͤſſig, die man ſelten in ei⸗ nem griechiſchen Hauſe findet. Das Speiſezimmer
war ebenfalls geraͤumig, aber weniger verziert, und


