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Griechenland und die Griechen / nach dem Englischen bearbeitet von W. A. Lindau
Entstehung
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Boͤotia verſorgen Athen und andre Gegenden Griechenlands noch immer, wie vor Zeiten, mit Aalen, Waſſergefluͤgel, Binſenkoͤrben, Matten und Lampendochten von Schilf.

Auf den Ebenen von Theſſalien gibt es große Pflanzungen von Maulbeerbaͤumen fuͤr die Seidenwuͤrmer, auf deren Pflege man viel Sorgfalt wendet. Morea aber deſſen heutigen Nahmen man von den Maulbeeren ableitet iſt beruͤhmt wegen ſeiner vortrefflichen Seide, und alles, was uns die Alten von der Fruchtbarkeit von Meſſenien erzaͤhlen, gilt noch jetzt von allen Erzeugniſſen, be⸗ ſonders von Korn, Wein und Feigen. Der Waizen ſoll hier das dreißigſte Korn und zwei Ernten jäͤhrlich geben. Die Pflanzungen werden oft mit dem indi⸗ ſchen Feigenbaum(cactus) eingehaͤgt, deſſen dornige Haͤute eine undurchdringliche Hecke bilden. Aber bei aller Fruchtbarkeit von More a, ſind die Bewohner elend.Ein Geſicht, von Sorgen gefurchet, ſagt Sibthorp, ein Koͤrper, durch harte Arbeit und ſparſame Nahrung abgemagert das iſt ein Bild des heutigen Arkadiens. Eine Anzahl hungriger Tuͤrken, die unter ihnen wohnen, das Ungeziefer vom Hofe des Paſcha, unterdruͤckt das ungluͤckliche Volk, welches nur dazu beſtimmt zu ſein ſcheint, den traͤgen Gebietern Nahrung zu ſchaffen, Doch ſcheint dieſe