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Griechenland und die Griechen / nach dem Englischen bearbeitet von W. A. Lindau
Entstehung
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ſuͤdlichern Breitengrade, iſt die Kaͤlte noch heftiger und zuweilen bedeckt der Schnee 18 Zoll hoch die Ebenen von Tripolizza.Ich hatte nicht er⸗ wartet, ſagt D. Holland, in Arkadia, welches die Dichter als die Heimath des Fruͤhlings und milder Reize ſchildern, ſo etwas zu finden, und in der erſten Ueberraſchung erinnerte ich mich nicht, daß Pauſanias von der kalten, dicken Luft des Landes ſpricht und die rauhen Sitten der Bewohner daraus ab⸗ leitet. Er fand nicht weit von der Hauptſtadt Tripolizza die Luftwaͤrme um 6 Uhr fruͤh 160 nach Fahrenheit.Kurz, ſetzt er hinzu, die Kaͤlte war mitten in Arkadia ſo heftig und ſo dauernd, daß ich mich nicht erinnere, etwas aͤhnliches in Eng⸗ land erfahren zu haben. Dieß war indeß im Win⸗ ter 1813, der uͤberall in Europa ungewoͤhnlich ſtreng war. Im Sommer aber haben die bluͤhenden Thaͤ⸗ ler Arkadien's eine ganz andre Geſtalt, und zei⸗ gen uns Landſchaften, wie die reizendſten Bilder der

Dichter ſie uns ſchildern. Stroͤme ſchlaͤngeln ſich

durch dieſe uͤppigen Thaͤler und bis zu ihren Gipfeln ſind die Huͤgel mit Walde bedeckt. In den niedrigen Gegenden von Attika iſt

die Luftwaͤrme gemaͤßigter und gleichmaͤßiger, als

in den meiſten andern Theilen von Griechenland; die Luft gewoͤhnlich heiter, trocken und milde, die