175 mit den beiden Alten, welche mit ihr bei der Leiche der blinden Alix gewacht hatten. Alle drei ſahen mit neidiſchen Blicken auf die An⸗ theile, die ihnen zugefallen waren.„Wenn die Vornehmen, ſprach die Eine, den armen Leuten, die zu ihren Hochzeiten und Begraͤb⸗ niſſen kommen, etwas geben wollen, ſo ſollt' es doch etwas ſein, das ihnen gut thaͤte.““
Sie geben ihre Gaben nicht aus Liebe, er⸗ wiederte die kluge Frau, und ihnen liegt nichts daran, ob wir zu eſſen haben, oder verhungern. Muͤhlſteine wuͤrden ſie uns geben fuͤr Brode, wenn's ihrer Eitelkeit wohl thaͤte, und doch ſollen wir dankbar ſein, wie ſies nennen, als ob ſie uns aus Liebe und gutem Herzen gegeben haͤtten.
Aber habt Ihr je einen groͤßern Brautzug geſehen? ſiel eine der beiden Andern ein.
Das koͤnnt' ich juſt nicht ſagen, aber ich denke bald ein eben ſo herrliches Begraͤbniß zu ſehen..
Auch gut, dann wird wieder ſo viel aus⸗


