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nach langer Trennung, ſollte andere Empfin⸗ dungen erregen, als Furcht und Schrecken. Ihr kennt meine Mutter nicht, ſprach Lu⸗ zie, faſt athemlos vor Schrecken. Was wird ſie ſagen, wenn ſie Euch hier findet? Mein Aufenthalt hat zu lange gedauert, ſprach Edgar etwas ſtolz, wenn ihr Mißver⸗
gnuͤgen uͤber meine Gegenwart ſo furchtbar
ſein ſollte. Liebe Luzie, ſetzte er hinzu, mit dem Tone beſaͤnftigender Ermunterung, Ihr feid zu kindiſch bange vor Eurer Mutter;
ſie iſt eine Frau von Stande, von Bildung;
ſie muß die Welt kennen und wiſſen, was ſie ihrem Manne und ihres Mannes Gaſte ſchuldig iſt.
Luzie ſchuͤttelte den Kopf, und als haͤtte ihre Mutter, ſelbſt in dieſer Entfernung, ſie ſehen und ihr Benehmen beobachten koͤnnen, entfernte ſie ſich von Edgar, und begab ſich
mes ihrem Bruder Heinrich auf das andere
Ende der Terraſſe. Auch Aſhton ging zum Schloßthore hinab, ohne Eogar einzuladen,


