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VII.
Edgar ſah ſich nun auf einmal in die pein⸗ liche Lage verſetzt, die er ſeit einiger Zeit vor⸗ ausgeſehen hatte, und fuͤhlte die ſchwere Wahl. Das Vergnuͤgen, das er in Luziens Umgange fand, hatte ihn bezaubert, aber doch nie ganz ſeinen innern Widerwillen beſiegt, die Tochter des Feindes ſeines Vaters zu heirathen, und ſelbſt wenn er dieſem Manne die Beleidigun⸗ gen verzieh, die ſein Haus von ihm erlitten, und an die wohlwollenden Abſichten glaubte, die man ihm jetzt betheuerte, ſo konnte er es doch nicht uͤber ſich gewinnen, eine Verbin⸗ dung zwiſchen beiden Haͤuſern als moͤglich zu denken. Er fuͤhlte, daß die blinde Alix Necht hatte, und die Ehre ihm nun gebot, das


