Teil eines Werkes 
2. Theil (1820)
Entstehung
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ſtolzen Gemuͤthe des Junkers nicht wenig ſchmeicheln, daß ſeine perſoͤnlichen Verdienſte alle Nachtheile ſeiner Gluͤckslage uͤberwogen. Als die Zeit des Schlafengehens kam, gingen Aſhton und Luzie in ihre Zimmer, wel⸗ che die alte Haushaͤlterinn und Caleb ein we⸗ nig aufgeputzt hatten. Nach hergebrachter Sitte geleitete Edgar den Vater des Fraͤu⸗ leins in das Schlafgemach. Caleb folgte, und ſetzte mit einem Gepraͤnge, als ob er Wachs⸗ kerzen gehabt haͤtte, zwei plumpe Talglichter in elenden Drahtleuchtern auf den Tiſch. Er entfernte ſich darauf, und kam bald zuruͤck mit zwei irdenen Gefaͤßen— das Porzellan,

ſagte er entſchuldigend, ſei ſeit dem Tode der

gnaͤdigen Frau wenig in Gebrauch geweſen— das eine war mit Sekt, das andre mit Branntwein gefuͤllt. Der Canarienſekt war, nach ſeiner vermeſſenen Behauptung, ſeit zwan⸗ zig Jahren in den Kellern von Wolfsfels ge⸗ weſen, und der Branntwein mild wie Meth und ſtark wie Simſon.