Teil eines Werkes 
2. Theil (1820)
Entstehung
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und legte die letzte Hand an ihren feſtlichen Put, waͤhrend ſie ihr freundliches Geſicht in einem zerbrochenen Spiegel beſah, den ſie zu ihrem eigenen Gebrauche auf dem Schuͤſſel⸗ brete aufgeſtellt hatte. Ihre Mutter, Caleb's alte Freundinn, ſaß in vollem Glanze am Herde, und gemaͤchlich ihre Pfeife rauchend/ fuͤhrte ſie die Oberaufſicht in der Kuͤche. Ein angenehmerer Anblick fuͤr das bekuͤmmerte Herz des Haushofmeiſters war der Feuerherd, wo aus einem großen Keſſel einladende Fleiſch⸗ daͤmpfe aufſtiegen und an zwei Spießen, von des Boͤttchers Lehrjungen gedreht, eine Schoͤps⸗ keule und eine ſette Gans nebſt einem Paar wilder Enten brieten. Der Anblick und Ge⸗ ruch ſolcher Fuͤlle war zu viel fuͤr des armen Caleb's niedergeſchlagene Seele. Als er ſich nun zu dem Wohnraum wendete, hatte er einen nicht minder beweglichen Anblick, eine große runde Tafel, mit zehn bis zwoͤlf Ge⸗ decken, auf ſchneeweißem Tiſchtuche, große Zinnkruͤge neben einigen ſilbernen Bechern,