Teil eines Werkes 
2. Theil (1820)
Entstehung
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niß abzulegen, daß ſich in Wolfsfels kein Mit⸗ tageſſen finden laſſe, oder ſich auf das Mitleid der Bewohner von Wolfshaven zu verlaſſen. Es war eine ſchreckliche Herabwuͤrdigung, aber die Noth hatte kein Gebot.

Als er in's Dorf kam, ſuchte er ſich ſo bald als moͤglich von ſeinem Begleiter loszu⸗ machen, dem er die Schenke zeigte, aus deren hell erleuchteten Fenſtern die Stimmen der froͤhlichen Zecher ſchallten. Geht nur hinein, ſprach er zu ihm, und thut, was Euer Herr Euch geheißen hat, ich werde ſchon nachkom⸗ men, wenn ich die andern Lebensmittel habe. Das Wildpret iſt zwar nicht gerade noͤthig fuͤr die Mittagtafel, aber es iſt eine Artigkeit gegen die Jaͤger, wenn wir's nehmen, ſetzte er hinzu, den Diener beim Nockknopfe hal⸗

tend. Und ſollte man Euch drinnen einen Becher Wein anbieten, oder ein Glas Brannt⸗ wein, ſo ſeid ſo klug und nehmt's; es koͤnn⸗ te wohl ſein, daß das Donnerwetter bei uns alles ſauer gemacht haͤtte.