Teil eines Werkes 
1. Theil (1820)
Entstehung
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gehoͤrte Ruf der Jaͤger, die halb geſehenen Ge⸗ ſtalten, die jetzt aus den buſchigen Schluchten, welche das Moor durchſchnitten, hervor tauch⸗ ten, jetzt uͤber die offene Heide flogen, jetzt den Weg durch hemmende Suͤmpfe ſuchten,— alles dieß und noch mehr das Gefuͤhl ſeiner eigenen Bewegung, regte Edgar ſo lebhaft an, daß er auf einen Augenblick die peinlichen Er⸗ innerungen vergaß, die alles, was ihn umgab, erweckte. Das erſte, was ihn wieder an dieſe unangenehmen Umſtaͤnde mahnte, war die Be⸗ merkung, daß ſein Pferd, ſo gut er die Ge⸗

end kannte, nicht im Stande war, der ſchnel⸗ len Jagd zu folgen. Als er den Zuͤgel anzog, mit dem bittern Gefuͤhle, daß ſeine Armutb

ihn von dem Lieblingzeitvertreibe ſeiner Vor⸗ aͤltern ausſchloß, naͤherte ſich ihm ein wohl berittener Unbekannter, der unbemerkt ihm ſchon von Anfange an gefolgt war. Euer Pferd iſt ſchwach, ſprach er freund⸗ lich. Duͤrft' ich Euch bitten, des meinigen Euch zu bedienen?