Teil eines Werkes 
1. Theil (1820)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

175

ſein Gemuͤth ließ ſich zwar ungern aus muͤſſi⸗ gem Tiefſinne aufſtoͤren, aber wenn es einmal in Bewegung gerathen war, entwickelte ſich im Fortſchritte ſeine Kraft und Heftigkeit. Nicht immer war auch die Lebhaftigkeit ſeiner Re⸗ gungen im Verhaͤltniße mit dem Antriebe, ſon⸗ dern ließ ſich der Schnelligkeit eines Steines vergleichen, der mit⸗gleicher Wuth vom Huͤgel hinab rollt, es mag zuerſt ein Rieſenarm, oder eine Knabenhand ihn in Bewegung geſetzt ha⸗ ben. Mit ganzer Seele uͤberließ er ſich da⸗ her dem lebhaften Eindrucke, den die Jagd auf ihn machte, ein Vergnuͤgen, welches alle Juͤnglinge ſo ſehr anzieht, daß man es mehr in einem Hange unſerer thieriſchen Natur, der alle Verſchtedenheiten des Standes und der Erziehung aufhebt, als in der angenom⸗ menen Gewohnheit raſcher Bewegung gegruͤn⸗ det finden moͤchte.

Die Toͤne des Waldhorns, zu jener Zeit ſtets zur Ermunterung der Hunde gebraucht, das tiefe, ferne Gebell der Meute, der halb