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forgfaͤltig verſchloſſen hatte, ſtand er auf, um in's Freie zu gehen, als haͤtte er ſeine Gedan⸗ ken ſammeln und die Folgen des beſchloſſene Schrittes erwaͤgen wollen, ehe ſie unvermeid⸗ lich geworden waren.
Als er durch den weiten gothiſchen Vor⸗ ſaal ging, hoͤrte er die Toͤne der Laute ſeiner Tochter. Wer weiß nicht, mit welcher ange⸗ nehmen Ueberraſchung Muſik uns ergreift, wenn der Spieler verborgen iſt! Der Staatsmann, zwar wenig gewohnt, ſo einfach natuͤrlichen Regungen ſich zu uͤberlaſſen, war doch immer Menſch und Vater. Er horchte, waͤhrend Lu⸗ ziens Silberſtimme folgende Worte ſang, die man der Weiſe eines alten Liedchens untergelegt hatte: Sieh nicht auf der Schoͤnheit Zuͤge;
Sitze ſtill beim Fuͤrſtenkriege;
Trink' nicht, wenn die Zapfen ranſchen; Sprich nicht, wenn die Leute lauſchen; Schließ' dein Ohr dem Minneſinger— Weg vom gelben Gold den Finger!
Laß' Herz, Hand und Auge leer,
Lebſt du leicht und ſtirbſt nicht ſchwer.


