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19 Gluͤckslage ihr Geiſt und ihre Gewandtheit ſo entſcheidenden Einfluß gehabt hatten, betrach⸗ tete ſie, wie man ſagte, mehr mit ſcheuer Ehr⸗ furcht, als mit vertrauender Zuneigung, und das Geruͤcht behauptete, es habe Augenblicke gegeben, wo ihm ſeine Groͤße um den Preis haͤuslicher Dienſtbarkeit zu theuer erkauft ge⸗ ſchienen. Doch beruhte dieß meiſt nur auf Arg⸗ wohn, und es konnte nur wenig davon ausge⸗ mittelt werden, da die kluge Frau die Ehre ih⸗ res Mannes wie ihre eigene achtete, und ſehr wohl einſah, wie ſehr ſeine Ehre in den Au⸗
gen der Welt wuͤrde gelitten haben, wenn er
als der Untergebene ſeiner Gemahlinn erſchienen waͤre. Seine Meinung galt, wo ſie Gruͤnde anfuͤhrte, in ihrem Munde fuͤr unfehlbar; auf ſeinen Geſchmack berief ſie ſich, und nahm ſeine Ausſpruͤche mit jener unterwuͤrfigen Achtung
auf, die eine gehorſame Gattinn einem Manne
von ſeinem Rang' und Anſehen ſchuldig zu ſein ſchien. In dieſem allen aber war doch Etwas, das ſalſch und hohl klang, und Leute,
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