Teil eines Werkes 
3. Theil (1833)
Entstehung
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Man bat ihn, ſich ſtill zu verhalten und zu⸗ zuhoͤren, Puttfarken gab nun Alles von ſich und ſchloß mit dem Bemerken, daß er nichts ſehnlicher wuͤnſche, als ſeine Nichte Lieschen aus dem Hauſe zu haben, weil dieſe ihm der Magnet zu ſein ſcheine, der ihm das Ungluͤck uͤber den Hals zoͤge. Auch hielt er nicht hinter dem Berge mit dem jungen Frankfurter Gaͤnſeleberfabricanten und ſeinen Hoff⸗ nungen, die er an ihn knuͤpfte.

Ziegengeiſt und Duͤnkelſpiel, die ſo ſtark in ihren Anſichten uͤber Volkspoeſie divergirten, waren hierin einig, daß die Furcht Puttfarken's denn doch uͤbertrieben ſei, und daß es mit dem heimlichen Gerichte vollends keinen Halt habe; aber Wieſel bat ums Wort und ſtand auf:„was iſt heutzutag unglaublich? iſt es nicht ein Graͤuel, wenn man Alles ſo recht bedenkt, was vor unſern Augen paſ⸗ ſirt? Wir Buchhaͤndler wiſſen das am Beſten zu beurtheilen, wenn wir den Meßkatalog ſtudieren. Ich wuͤnſchte, einer ſchriebe ſeine Vermuthungen auf, uͤber das Daſein einer heiligen Vehme im Jahre 1832, ich wollte Verleger dazu ſein.“

Ziegengeiſt ſtand auf, ſtrich ſich die Haare nach hinten, machte einen Gang durchs Zimmer, ſchnupfte ſtark und machte dann einen Knoten ins Schnupftuch. Er ſtellte ſich vor den Spiegel und

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