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bekannt wären. Ich hatte ſie ſchon geſehen, aber wo und bei welcher Gelegenheit, kam mir nicht in Sinn. Ja, jetzt ſiel mir's ein: ſie waren die Gäſte der alten „Penſion in der Rue Mi⸗Caréème,“ die nämlichen Män⸗ ner, welche ich ihr Mißgeſchick mit edlem Stolze ertragen geſehen hatte. Hier waren ſie, in der lange begehrten Herſtellung ihres früheren Zuſtandes ſchwelgend. Waren ſte nicht bewunderungswürdiger in der Stunde ihres ge⸗ duldigen und treuen Harrens, als in dieſem Augenblicke ihres Triumphes?
Das Gedränge der Menge zwang den Zug zum Hal⸗ ten und nun ertönte die Luft von dem Geſchrei:„Vive le Roi!“ dem lange vergeſſenen Ruf der Loyalität. Tau⸗ ſende wiederholten ihn und die Reiter ſchwenkten begeiſtert ihre Hüte.„Vive le Roi!“ ſchrie der Pöbel, als ob er nicht geſtern noch„vive l'Empereur!“ gerufen hätte.
„Nieder mit dem Napoleoniſten— nieder mit ihm!“ kreiſchte ein wild ausſehender Kerl, der im Haufen ein⸗ gezwängt auf mich deutete, der ich dem Auftritte blos zuſah.
. Nufen Sie auf der Stelle vive le Roi,“ flüſterte eine Stimme neben mir,„oder die Folgen können bedenk⸗ lich ſein. In einem Augenblicke wie dieſer fläßt ſich der Pöbel nicht zügeln.“
Ein dutzend Stimmen brüllten zugleich:„Nieder mit ihm! Nieder mit ihm!“
„Den Hut herunter, mein Herr,“ ſagte ein roher
Kerl an meiner Seite und erhob die Hand, um mir ihn zu entreißen..
„Auf eure Gefahr!“ entgegnete ich und ballte meine Fauſt, bereit, ihn augenblicklich niederzuſchlagen, wenn er mich berührte. Kaum waren die Worte über meine Lip⸗
pen, als die Menge ſich um mich herumdrängte und hun⸗
dert Arme ſich ausſtreckten, um mich zu ergreifen. Um⸗ ſonſt war all mein Widerſtand. Der Hut wurde mir
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