Teil eines Werkes 
5., Tom Burke : ein Roman aus der napoleon'schen Zeit : 13.-15. Bändchen (1845)
Entstehung
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Das ſind ſie nicht, ſagte er ernſt.Wer biſt Du, der Du mich ſo gut zu kennen ſcheinſt 24

Der alte Francois, einſt Fechtmeiſter im 4ten Re⸗ giment in Aegypten, der Sie bei Gebrheis vor dem Hiebe eines Mamelukenſäbels bewahrte. 4

Was! Der Burſche, der nach der Schlacht von Marengo einen öſterreichiſchen Gefangenen umbrachte. Nun, ich hielt Dich für todt. G

Das wäre wohl beſſer für mich geweſen, antwor⸗ 4 tete ich.Sie wollten meine Bittſchrift nicht leſen. Ja, Sie mögen die Stirne runzeln, wie Sie wollen, Gene⸗ ral, ſagte ich zu Duroc, der mir Blicke zuwarf, wie ein Tiger,ich fing als Tambour an das bin ich wieder und parbleu! zu weniger können Sie mich nicht machen.

Der Kaiſer flüſterte der Kaiſerin etwas zu und dieſe wendete ſich um, ſah mich an und lachte; dann winkte er mir, mich zu entfernen. Bevor ich ein Dutzend Schritte von der Loge weg war, holte mich ein Adjutant ein.

Francois, ſagte er,Sie müſſen ſich morgen vor der ärztlichen Kommiſſion ſtellen und wenn ihr Bericht günſtig iſt, ſo bekommen Sie ihre alte Stelle als Fecht⸗ meiſter wieder.

Und ſo war es auch. Ich wurde nicht nur wieder angeſtellt, ſondern ſogar im nämlichen Regimente, in dem ich während der Feldzüge in Italien und Aegypten gedient hatte. Das Korps hat ſich ſeitdem jedoch beträchtlich verändert; daher bat ich den Kaiſer, mich zu einem Vol⸗ tigeurbataillon zu verſetzen, wo die Zucht nicht ſo ſtrenge iſt und es mehr luſtige Kameraden gibt. Der Wunſch wurde mir gewährt, meine Herren, und jetzt will ich mit Ihrer Erlaubniß auf die Geſundheit der Vorſtadt St. An⸗ toine trinken, der Wiege unſerer Waffe.

Francois war nicht der Einzige, den es in Erſtaunen ſetzte, wie ich den Freuden des Voltigeurlebens entſagen könne und mein Freund, der Korporal, betrachtete meinen