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Als endlich die Preußen die Stellung eingenommen hatten, welche ſie behaupten wollten, ſah man ihre Ge⸗ ſchütze vorrücken, Kavallerieſchwadronen lösten ſich von den Infanteriemaſſen ab und auf der ganzen Linie ward ein furchtbares Feuer eroͤffnet. Unſere Truppen gingen en tirailleurs vorwärts, das heißt, ganze Regimenter zum Plänkeln zerſtreut, welche, wenn ſie gedrängt wurden, ſich zurückzogen und die Kolonnen zum Vorſchein kommen ließen. 3
Die Diviſion, bei der ich war, erhielt Ordre, ſchräg über die Fläche auf einige Hütten los zu marſchiren, welche, wie ich bald hörte, das Dorf Vierzehnheiligen und der Mittelpunkt der preußiſchen Stellung waren. Mörderiſches Artilleriefeuer beſchoß die Kolonne auf dem Marſche und unſer Verluſt war bedeutend, noch ehe wir die Hälfte des Weges zvrückgelegt hatten. Mehr als ein⸗ mal ertoͤnte der Ruf„Kavallerie!“ und ſo ſchnell wie die Warnung ſelbſt bildeten wir ein Carré, um die unge⸗ ſtümen Reiter zu empfangen, die raſend heran ſprengten. Ney ſtand ſelber im Viereck und ermunterte die Leute durch ſeine Gegenwart und durch Zurufe bei jeder Salve, die ſie auf den Feind abfeuerten.
„Dort, Leute, dort iſt der Mittelpunkt ihrer Stel⸗ lung,“ ſagte er, auf das Dorf deutend, welches von Soldaten wimmelte, während mehrere Kanonen auf einer Anhöhe daſſelbe vertheidigten und ein Trupp Kavallerie ſich in der Nähe herumtummelte, um auf die einzuſprengen, die kühn genug wären, es anzugreifen. Wilder Jubel be⸗ antwortete ſeine Worte, der General und die Soldaten hatten beide einander verſtanden.
Die Diviſion wurde in zwei Angriffskolonnen ge⸗ theilt und„Vorwärts“ kommandirt.„Schritt gehalten, Leute,“ ſagte General Dorſenne, der diejenige befehligte, zu der ich gehörte, und gehorſam marſchirten wir, wie auf der Parade. Hier muß ich einen Umſtand erwähnen, der, wenn auch unbedeutend, doch einen Zug der beſon⸗


