Teil eines Werkes 
4., Tom Burke : ein Roman aus der napoleon'schen Zeit : 10.-12. Bändchen (1845)
Entstehung
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keiten des Tafelſchmuckes mangelten, das aber ſelbſt bis dahin, wo ich ſtand, einen ſehr lockenden Geruch verbrei⸗ tete; allerlei Trinkgeſchirre, zum Theil von Silber, gin⸗ gen raſch von Hand zu Hand, und das Klirren der Be⸗ cher bewies, daß die Verſammelten, obwohl ſie, wie ich

ſah, verſchiedenen Regimentern angehörten, in freundſchaft⸗

lichen Verhältniſſen ſtanden.

Nun, Francois, ſagte die nämliche Stimme, deren Toͤne mir ſo vertraut klangen, ohne daß ich zu er⸗ klären wußte, warumnun Frangois, Du haſt uns nicht erzählt, wie das zuging.

O ganz natürlich, erwiederte ein Anderer;er brach meine Klinge in ſeinem Rücken, that dann einen Ausfall und rannte mir die ſeine durch den Leib. Es war der Fechtmeiſter vom vierten Regiment, mein alter Gegner, der dieß ſagte, und ich trat näher, um das Uebrige zu hören.Man konnte nichts dagegen haben, fuhr er fort,aber am Ende iſt ein ſolcher Ausfall etwas ganz Unerhörtes.

Ich hätte Dir das vorher ſagen können, verſetzte Jener,denn ich erinnere mich, daß ich einſt auf dem Fecht⸗ boden in der polytechniſchen Schule ſah, wie er die Klinge ſeines Gegners in ſeinem Aermel auffing, und, als er ſie hatte, mit einem Ruck abbrach, worauf er erſt mit ſei⸗ ner eigenen zuſtieß. Sein Rock ging dabei zu Schanden, und ich glaube, der arme Burſche konnte damals dieſen Verluſt ſchwer verſchmerzen.

Dieſe Erzählung, deren Gegenſtand ich ſelbſt war, be⸗ zog ſich auf einen Vorfall, der ſich in einem Zweikampf auf der Schule zutrug und bloß zwei oder drei Andern be⸗ kannt war; ich mühte mich wieder umſonſt mit dem Ge⸗ danken ab, welcher von meinen frühern Gefährten der Sprecher wohl ſein könnte. Meine Neugierde überwog nun alle übrigen Rückſichten, und ſo näherte ich mich dem Feuer, indem ich mir den Anſchein gab, als wollte ich meine Cigarre anzünden,