Teil eines Werkes 
4., Tom Burke : ein Roman aus der napoleon'schen Zeit : 10.-12. Bändchen (1845)
Entstehung
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demſelben ſtrengen Tone, ſich an mich wendend,Ihr Ge⸗

ſicht ſollte ich kennen.

Lieutenant Burke vom achten Huſarenregiment.

Ah! ich erinnere mich, der Chouan. Es ſcheint alſo, daß ich jetzt einigermaßen höher in Ihrer Achtung ſtehe, als da Sie ſich in der Geſellſchaft der Herren Georges und Pichegru befanden, nicht wahr?

Nein, Sire Ew. Maj. haben in meiner Be⸗ wunderung und Anhänglichkeit immer den erſten Platz ein⸗ genommen.

Sapperment! dann haben Sie einen ſonderbaren Weg eingeſchlagen, ſie zu zeigen, als ich das erſte Mal das Vergnügen hatte, Ihre Bekanntſchaft zu machen. Sie ſind beim Stabe des Generals St. Hilaire?

Des Generals d'Auvergne, Sire.

Richtig! d'Auvergne, auf ein Wort: er kehrte ſich um und flüſterte etwas dem alten General zu, der während des ganzen Geſpräches ängſtlich, aber ohne daß er es wagte, ein Wort drein zu reden, hinter ihm ſtand. ff

Gut, gut, ſagte Napoleon in viel freundlicherem Tone;ich bin zufrieden; Ihr General, mein Herr, be⸗ richtet günſtig über Ihren Eifer und Ihre Fähigkeit. Ich wünſche nicht, daß Ihr früheres Benehmen Ihrer Beföͤr⸗ derung im Wege ſtehe, und auf ſeine Empfehlung, deren Sie ſich, wie ich hoffe, würdig beweiſen werden, gebe ich Ihnen eine Schwadron in Ihrem Regiment.

Und er darf bei meinem Stabe bleiben? verſetzte der General halb fragend gegen den Kaiſer.

Wie Sie es wünſchen, d'Auvergne. Mit dieſen 4 Worten entfernte er ſich, ehe ich meine Dankbarkeit an⸗ ders als durch eine ehrerbietige Verbeugung ausdrücken 1 konnte.

Ich ſagte Ihnen, Burke, die Zeit dafür werde kom⸗ men, fügte d'Auvergne mit einem herzlichen Händedrucke bei, und ſchloß ſich dem Gefolge des Kaiſers ang.

Bis jetzt hatte ich ein faſt ganz vereinzeltes Leben