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Rechten,„ich bin nicht der Mann, ihm von einer Lauf⸗ bahn abzurathen, die ich immer liebte.“ 4
„A& vous mon ami,“ ſprach der jange Offizier, der mich bei meiner Ankunft zuerſt angeredet hatte, in⸗ dem er ſein Glas ausſtreckte und an das meinige ſtieß. „Ich hoffe, Sie werden uns an einem dieſer Tage als Führer durch die dunkeln Straßen Londons dienen. Die Zeit it vielleicht nicht ſo ferne, als Sie denken. Sie brauchen Ihren Kopf nicht ſo zu ſchütteln.“
„Das iſt es nicht, was ich meine,“ ſagte ich eifrig.
„Was denn?“ verſetzte der Oberſt.„Sie meinen doch nicht, daß cine ſolche Expedition, wie die unſeige, mißlingen wird?“. 8
„Auch das nicht,“ erwiederte ich.„Ich bin nicht ſo anmaßend, mir hierüber eine Meinung zu bilden.“
„Diantre, was meinen Sie denn?“
„Einfach dieß, daß ich, welches Loos mich auch erwartet, nie gegen das Land fechte, unter deſſen Herr⸗ ſchaft ich geboren wurde. England mag gegen uns nicht gerecht ſein und iſt es leider nicht geweſen: aber ſo eifrig ich auch in den Reihen meiner Landsleute es be⸗ kämpft hätte, in den Reihen einer Invaſions⸗Armee werde ich es nie thun. Nein, nein, wenn Frahkreich keinen andern Krieg hat als mit England— wenn ihm nicht die Sache der Frelheit Europa's am Herzen liegt — ſo habe ich kein Blut in ſeinem Dienſte zu ver⸗ gießen.’,“
„Sacristi,“ ſagte der Oberſt, kaltblütig ſeinen Wein ſchlürfend,„ſolche Meinungen hätten Sie beſſer gethan für ſich zu behalten. Da haben wir einen ge⸗ wiſſen kleinen General in Paris, der ſelten dem Volk erlaubt, über die Urſache des Feldzugs zu klügeln. In⸗ deſſen iſ''s ſchon ſpät und wir wollen jetzt die Sache nicht mehr beſprechen. Anguſt, wollen Sie Burke mit in Ihr Quartier nehmen? und morgen wiill ich den General um ſein Brevet für die polytechniſche Schule erſuchen.“


