ter Ihrer Entdeckung nichts Verrätheriſches oder Un⸗ loyales ſteckt——⸗
„Sie geben ſich gar zu viele Mühe, Mr. Burke,“ ſagte er mit kaltem Lächeln mich unterbrechend,„aber ich muß Ihnen ſagen, daß es unnöthig iſt. Ihre Er⸗ klärung, wie dieſes Billet de Banque in Ihren Beſitz kam, mag anderswo unterſucht werden und wird, das bin ich überzeugt, alle Beachtung und Aufmerkſamkeit finden. Was mich, einen beſcheidenen Kapitän, betrifft, ſo habe ich den Grundſatz, in jeder Frage, die ich für
wichtig halte, mir den Rath Anderer einzuholen, die die Sache beſſer verſtehen.“ „Alſo weigern Sie 8 Sir, mir herauszugeben, was, wie ich Ihnen verſichert habe, mein iſt 2"¹4 „Und was Sie, wie ich gar nicht zweifle, mit Recht ſo nennen,“ fügte er verächtlich hinzu. „Und Sie beharren auf der Weigerung?“ ſagte ich mit einer Stimme, die leider mehr Heftigkeit verrieth, als ich bis jetzt gezeigt hatte. 3 5„Allerdings, Sir,“ ſprach er, auf die Thüre zu⸗ gehend..
„In dieſem Falle,“ ſagte ich, ihm vorſpringend und meinen Rücken an die Thüre drückend,„verlaſſen Sie dieſes Zimmer nicht eher, als bis ich Ihnen in Gegenwart einer dritten Perſon, es iſt mir gleichgül⸗ tig, wer es iſt, etwas mehr von meiner Meinung über Sie geſagt habe, als ich Ihnen jetzt zu ſagen brauche.“ Bei dieſen Worten veränderte ſich plötzlich der höhniſche Ausdruck in Crofts's Zügen; er wurde todtenblaß, ſein Auge irrte unſtät durch das Zimmer und blieb dann auf der Thüre haften, von der ich nicht wich und nicht wankte. Endlich nahm ſein Geſicht wieder den gewohn⸗ ten Ausdruck an und er ſagte kaltblütig und entſchieden:
„Ihre ſchwierige Lage hat Sie kühn gemacht, Sir.
„Nicht kühner, als Sie mich zu jeder Zeit finden werden, wenn Sie es für paſſend halten, ſich an mich zu halten. Aber vielleicht habe ich Unrecht, auf eine Probe


