Teil eines Werkes 
2., Tom Burke : ein Roman aus der napoleon'schen Zeit : 1. bis 3. Bändchen (1845)
Entstehung
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Meines Bruders Bekümmerniſſe um meinetwillen, Mr. Baſſet, find wohl nicht von großer Bedeutung und werden keine beſondere Beachtung von meiner Seite verdienen. Ich hoffe, dieſer Morgen hat allen Verkehr zwiſchen uns abgeſchloſſen und wenn Sie meinen Freund, den Kapitän Bubbleton, befriedigt haben

Vollkommen, vollkommen noch eine Taſſe Thee, wenn's beliebt ja, nichts konnte befriedi⸗ gender ſein als Mr. Baſſets Benehmen Sie brau⸗ chen nur den Empfangſchein für das Vermächtniß zu unterſchreiben, und er händigt Ihnen hundert Pfund ein; iſt's nicht ſo?

Ja, ganz richtig, einen Schein für einhundert in

drei Monaten. Das iſt's, was ich meine; aber Sie haben ja noch nicht gefrühſtückt ei, Tom, Sie haben ja nichts gegeſſen ich habe dieſe halbe Stunde immer fortge⸗ nagt, nur um Ihnen ein Bischen Muth zu machen; wohl, wohl, um drei Uhr werde ich in Stephensgreen noch einmal frühſtücken.

Mr. Baſſet nahm jetzt aus ſeinem Taſchenbuch einige Papiere, die er, nachdem er ſie noch einmal ſchnell überflogen hatte, mir einhändigte.

Dies iſt eine Art Erklärung, Mr. Burke, ein Vermächtniß empfangen zu haben, auf das Sie erſt nach erreichter Volljährigkeit Anſprüche machen können. Hier find Ihre Verträge mit mir, und dies iſt meine Quittung für einhundert Pfund. 1

Ich bin zufrieden, ſagte ich begierig, indem ich die Feder ergriff. Der Gedanke, frei zu werden, füllte allein meine Seele und ich bekümmerte mich wenig um die Bedingungen.

Baſſet ſtreckte ſeine Hand aus; ich war nicht ge⸗ launt, etwas zu verſchmähen, was auch nur Herzlich⸗ keit heuchelte; ich ſchüttelte ſie warm. Bubbleton folgte meinem Beiſpiel und ſtieß, nachdem er verſprochen hatte, ſeine angenehmen Bekannten öfters zu beſuchen,