34 ſelten beſſere; und er ſelbſt hatie Freude an ihrem Gebell.“
Damit wankte er aus dem Zimmer, und ich hörte
ehn dieſelben Worte mehrmals wiederholen, als er die
Treppe langſam hinab kroch.
habe geſagt, dieſer ſchmerzliche Schlag des Schickſals ſei mir wie ein Traum vorgekommen, und in ſolchem Zuſtande fühlte ich mich drei Tage lang. Die veränderten Umſtände aller Dinge um mich herum waren meinem betäubten Gehirn unerklärlich. Sogar die Freundlichkeit der Diener— woran ich ſo wenig gewöhnt war— machte mir einen peinlichen Eindruck. Sie fühlten, daß die Zeit vorüber war, wo einige Sympathie für mich der Weg zur Ungnade geweſen, und ſie bemitleideten mich.
Das Leichenbegängniß fand am dritten Morgen ſtatt. Da Mr. Baſſet meinen Bruder benachrichtigt hatte, daß ſeine Anweſenheit nicht nöthig ſei, ſo war mir auch der Troſt verſagk, mit dem Einzigen zuſam⸗ men zu treffen, der von meinem Namen und Hauſe noch übrig war. Wie erinnere ich mich jeder Einzel⸗ heit jenes Morgens. Die Stille der langen Nacht, unterbrochen durch ſchwere Fußtritte, welche die Treppe herauf kamen— fremde Stimmen, nicht gedämpft, wie die aller Leute in unſerer kleinen Haushaltung, ſondern laut und grob— ſogar Gelächter konnte ich hören— der Lärm mit jedem Augendlick wachſend. Dann der dumpfe Ton der Räder im Schnee und das Geſchrei der Kutſcher, die ihre Pferde vorwärts trie⸗
ben. Dann eine lange Paufe, wo ſich nichts hören
ließ, als das fröhliche Pfeifen manches armen Poſtil⸗ lons, der, unbekümmert um die Art ſeines Geſchäftes,
ſich die Langeweile mit einem luſtigen Liede vertrieb.
Zuletzt kam das dumpfe Gedröhne von Füßen, die Schritt vor Schritt die Treppe hinab ſtiegen, gemur⸗
melte Worte und das Getöne des Sarges, wenn er
an die Wand anſtieß.
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