Teil eines Werkes 
2., Tom Burke : ein Roman aus der napoleon'schen Zeit : 1. bis 3. Bändchen (1845)
Entstehung
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Ich that es nicht! Tony Baſſet war es. Er ſagte mir, er beſchwatzte mich ach! das war ein Unglückstag, als ich ihm gehorchte. Wer kann mir ſa⸗ gen, ich ſei nicht Herr meines eigenen Vermögens? Jage ſie fort, alle zuſammen. Ich will den Boden von ſolchen Elenden ſäubern he, Tony? Sagte irgend wer, Freney's Mutter wäre todt? Sie mögen ſie an den Kreuzſtraßen wecken, wenn ſie wollen. Alte, arme Molly! Es thut mir leid um ſie, gewiß. Sie war meine Amme und die meiner Schweſter, die da⸗ bin iſt; und mag ſein, daß ihr Sterbebett, trotz ihrer Armuth, leichter war, als meines ſein wird ohne Bekannte und Verwandte, ohne Kind oder Freund. O George! und ich der mit ganzem Herzen an Dir hing! Weſſen Hand iſt dieß? Ach, ich vergeſſe, mein Herzensjunge Du biſt's ja. Komm' her zu mir, mein Kind. War es nicht um Deinetwillen, daß ich ſo manches Jahr mich abquälte und zuſammen ſcharrte? war es nicht um Deinetwillen, daß ich dieß Alles that und o Gott, vergib mir! vielleicht habe ich meine Seele daran geſetzt, Dich als reichen Mann zu hinterlaſſen. Wo iſt Tom? Wo iſt der Burſche jetzt? Hier, Sir, ſagte ich, ſeine Hand ſchüttelnd und an meine Lippen drückend. Bei dieſen Worten ſprang er empor, ſetzte ſich in ſein Bett, riß die Augen ſo weit als möglich auf und ſeine blaſſen Lippen gingen aus einander.

Wo 2 rief er, indem er mich mit ſeinen dünnen

Fingern befühlte und gegen ſich zog.

Hier, Vater, hier!

Iſt dieß Tom? ſagte er mit ſchwacher, hohler Stimme und fuhr dann fortWo iſt George. Gib doch Antwort! O ich ſeh' es. Er iſt nicht hier; er wollte nicht her kommen, um ſeinen alten Vater zu ſehen. Tony! Tony Baſſet! ſchrie der kranke Mann mit einer Stimme, welche die Schläfer aufweckte und an ſein Bett her brachteöffnet dieß Fenſter hier.