Teil eines Werkes 
14. bis 18. Bändchen (Schluß) (1846)
Entstehung
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344 ein Haupt und enthüllte mir das nie vergeſſene Geſicht meines Freundes Frank Webber.

Wie? Webber? Unmöglich? rief ich.

Es iſt doch nicht ſagte Lucy etwas zögernd, als ſie den Namen hörte.

Ihre ehrwürdige Tante Miß Judy Macan ebenſo gut wie der Vater Nolan. Inzwiſchen hat es mich ehr⸗ lich geſtanden, mehr Mühe gekoſtet, den letztern Charakter einzuſtudiren als den erſtern, und die Belohnung war keineswegs ſo verführeriſch.

Hier erröthete die arme Lucy tief bei der Erinnerung an die Scene, auf die er anſpielte, und um dem Ge⸗ ſpräch eine andere Wendung zu geben, fragte ich ſchnell, durch welche Liſt es ihm gelungen ſey die Functionen des würdigen Peter anzutreten.

Dadurch, daß ich zwölf Becher des ſtärkſten Pun⸗ ſches zum Beſten gab, der je in der Nähe des O'Mal⸗ ley'ſchen Schloſſes gebraut worden iſt. Der gute Vater hörte erſt zehn Minuten, bevor er ſeine Rede beginnen ſollte, mit Trinken auf und ich hatte kaum noch Zeit mich umzukleiden und das Faß zu beſteigen.

Die Prozeſſion ſetzte ſich von Neuem in Bewegung und kam zuletzt bis an's Ende des Städtchens. Hier waren abermals Vorbereitungen zu unſerem Willkomm getroffen, aber ohne auf flammende Theertonnen und brennende Scheite zu achten, ſtürmte die Menge unter wildem, ohrenzerreißenden Jubelgeſchrei weiter. Endlich erreichten wir unſer Haus, aber vermöge eines Schicklich⸗ keitsgefühles, woran es ſelbſt dem ärmſten und geringſten Einwohner dieſes Landes nicht mangelt, waren die feſt⸗ lichen Vorbereitungen nicht bis hieher ausgedehnt worden. Mit einem Takt, auf welchen ſich Leute von beſſerer Geburt und Erziehung Etwas zu gute thun dürften, brach dieſer unbändige Volkshaufen auf einmal mit ſei⸗ nen wilden Freudenbezeugungen ab, und als wir uns der Teraſſe näherten war Alles friedlich, ruhig und ſtill. Ich hob Lucy aus dem Wagen, ſchlang meinen