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„Sternſakerment! haltet mich nicht auf, dort iſt er ja, hol mich der Teufel!“
Dieſe Ausrufungen kamen von Mickey Free, der mit zerriſſenen Kleidern, die unordentlich an ihm herum⸗ flatterten und mit blutunterlaufenen Augen Alles um ſich her zu Boden warf oder mit dem Ellbogen hinweg⸗ ſtieß, um ſich durch die Menge einen Weg zu mir zu bahnen.
„Bringt den Kerl auf die Wache! Arretiren Sie ihn, Sergeant! Schlagen Sie ihn zu Boden! Wer iſt der Hallunke?“
Mit ſolchen Freundſchaftsbezeugungen wurde er von allen Seiten begrüßt, allein er achtete auf nichts und ſetzte ſeinen Weg auf die begonnene Art fort.
„SHeilige Maria und Joſeph! Iſt er alſo doch ge⸗ rettet?“
Mehr konnte der arme Kerl nicht ſprechen, ſondern brach jetzt in einen Strom von Thräͤnen aus. Ein ſchallendes Gelächter um ihn her anderte indeß bald den Lauf ſeiner Gefühle; auf einmal wiſchte er ſich die heißen Tropfen von den Augenlidern und blickte nun wild im Kreiſe umher.
„Lacht Ihr über mich, Ihr Schurken!“ ſchrie er; „weil ich die Hand liebe, die mich ernährte und den Herrn, der mich beſchützte; aber laßt einmal ſehen, wer von uns das ſtärkſte Herz hat, Ihr mit euerem ſpitz⸗ bübiſchen Grinſen oder ich mit meinen Thränen im Geſichte!“
Mit dieſen Worten ſprang er wie ein Raſender auf ſie ein, rechts und links nach Allem ſchlagend, was er erreichen konnte. Nieder ſtürzten ſie unter ſeinen Schlägen, die mit der vereinigten Kraft natürlicher Stärke und wilder Leidenſchaft geführt wurden, bis er endlich der Mehrzahl unterliegen mußte und auf den Boden geworfen wurde. Es koſtete mich einige Mühe ihn zu retten, denn ſeine Gegner glaubten ganz und gar nicht unbedingt an ſeine friedliebenden Abſichten für die


