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konnte; ſonſt aber lag in ſeinen Zügen etwas, das an Geiſtesverwirrung erinnerte. Es war Hammersley.
„Ha,“ rief er endlich,„ich habe Sie den ganzen Tag geſucht, aber vergebens. Noch iſt es nicht zu ſpät. Geben Sie mir Ihre Hand, Junge. Sie forderten mich einſt auf Ihnen zu folgen und ich weigerte mich nicht; hoffentlich werden auch Sie jetzt mir folgen! Wollen Sie oder nicht?“
Eine furchtbare Ahnung ſeiner Abſicht ergriff mich, als ich ſeine feuchtkalte Hand in der meinigen drückte, und einen Augenblick ſchwieg ich.
„Das habe ich nicht erwartet,“ ſagte er bitter und ein Blitz zermalmender Verachtung flammte aus ſeinen Augen.„Ich hatte geglaubt, derjenige, der mir vorge⸗ zogen wurde, könnte wenigſtens keine Memme ſeyn.“
Kaum waren dieſe Worte über ſeine Lippen gekom⸗ men, als ich in meinem Sattel aufſprang und mechaniſch den Säbel ſchwang, um ihm auf der Stelle den Schä⸗ del zu ſpalten.
„So folgen Sie mir,“ ſchrie er, mit ſeinem Degen auf die flimmernden Bajonette vor uns deutend.
„Vorwärts!“ rief ich mit einer vor Wuth heiſern Stimme, während ich meinem Pferd die Sporen in die Flanken ſtieß, einen vollen Sprung vor ihm herjagte und auf den Feind losſtürzte. Ein lautes Geſchrei, eine betäubende Salve, das Röcheln der Verwundeten und Sterbenden war Alles, was ich hörte, als mein Pferd ſich wüthend empor bäumte, zweimal in die Luft ſchlug und dann todt zuſammenſtürzte. Ich wurde bewegungs⸗ und beſinnungslos unter ſeinem Gewichte begraben.
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Der Tag kam heran; das kalte, graue Morgenlicht brach ſich Bahn durch das neblichte Dunkel, als ich wieder zum Bewußtſeyn gelangte. Es gibt Augenblicke im Leben, wo das Gedächtniß die ganze Vergangenheit ſo ſchnell wieder heraufbeſchwört, daß man kaum Zeit


