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Zerſtörung, welche ſie anrichtete, drangen die Garden unaufhaltſam weiter, Ney ſelbſt zu Fuß an ihrer Spitze. Zweimal kehrten die vorderen Diviſionen dieſer tapferen Kolonne um, als das mörderiſche Feuer ſie haufenweiſe niederſtreckte, aber ſie waren entſchloſſen zu ſiegen.
Bereits hatten ſie den Kamm des Hügels erreicht und die erſte engliſche Linie wich vor ihnen zurück. Jetzt beginnt die Artillerie von der Straße her ihr Flanken⸗ feuer; die Spitze der Kolonne fliegt auseinander wie eine Granate; der Herzog ergreift dieſen Augenblick und geht zu Fuß den Hügel hinan.
„Auf, Ihr Garden, und hinab auf ſie!“ rief er.
Die Stunde des Triumphes und der Rache hatte geſchlagen. In einem Augenblick waren die Garden auf den Beinen; eine Salve erkrachte, die Bajonette wurden aufgeſteckt, ſie rückten dem Feinde auf den Leib und nun erfolgte der grauſenhafteſte Kampf, welchen die Kriegs⸗ geſchichte in ihren Annalen aufbewahrt hat. Mit lang zurückgehaltener Wuth ſtürzten die Garden auf die vor⸗ deren Reihen ein; das 71ſte, das 95ſte und 2öſte ſielen dem Feind in die Flanke. Auf allen Seiten fielen Generale: Michel, Jamier und Malbet ſind getödtet; Friant liegt verwundet zur Erde; Neys Uniform iſt von Kugeln durchlöchert, aber gleichwohl treibt er ſeine Krie⸗ ger vorwärts. Doch die vorderen Linien wanken, ſie ziehen ſich zurück, die hintern Linien gerathen in Unordnung, Verwirrung, paniſcher Schreck ſtellt ſich ein; die Eng⸗ länder dringen ungeſtüm nach, ihre Reiterei galoppirt herbei und endlich weichen die Franzoſen in wilder Un⸗ ordnung, überwaͤltigt und geſchlagen, auf die alte Garde zurück. Dies war der entſcheidende Augenblick des Tages. Der Herzog ſchloß ſein Fernglas und ſagte:„Das Feld iſt gewonnen. Die ganze Linie ſoll vorrücken.“
Heran ſtürmten die Krieger vier Mann hoch, und c einem Waldſtrom ergoſſen ſie ſich von der Höhe erab
„Die Garden ſollen einhauen!“ rief der Herzogz


