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„Etwa zwoͤlftauſend Mann, Mylord.“
„Sind die Garden dabei?“
„Nein, Mylord, die Garden ſtehen in Reſerve oberhalb La Belle Alliance.“
„Auf welchem Theil des Schlachtfeldes iſt Napoleon?“
„Beinahe gerade uns gegenüber.“
„Ich ſagte es Ihnen ja, Gentlemen, daß Hougou⸗ mont nicht der Hauptgegenſtand des Angriffes ſey. Die Schlacht muß hier entſchieden werden.“ Dabei deutete er auf die Ebene unter uns, wo Ney noch immer ſeine todesmuthigen Kolonnen heranführte und die franzö⸗ ſiſche Reiterei unſere Vierecke berannte.
Während er ſprach, kam ein Adjutant vom Thal heraufgeritten. 1
„Das gaſte bittet um Unterſtütz8ung, Mylord; es kann ſonſt ſeine Stellung keine halbe Stunde mehr be⸗ haupten.“
Iſt es gewichen, Sir?“
„Nein.“ b
„Gut, ſo ſoll es ſtehen bleiben, wo es ſteht. Ich höre links eine Kanonade, dort in der Nähe von Fri⸗ ſchermont.“ 3
In dieſem Augenblick jagte unſere leichte Cavallerie am Fuße des Hügels vorüber, hitzig verfolgt von den ſchweren Küraſſieren. Drei von unſern Kanonen waren genommen und das Freudengeſchrei des franzöſtſchen Fußvolkes, als es zum Angriff heranrückte, verkündete ſeine Siegeshoffnungen.
„So thun Sie es,“ ſagte der Herzog als Antwort auf eine geflüſterte Frage des Lords Urbridge und bald darauf hörte man das ſchwere Geſtampfe vorrückender Schwadronen hinter uns.
Es waren die Garden und die Blauen, die zugleich mit dem erſten Regiment Gardedragoner und den Ennis⸗ killenern eine dichte Kolonne bildeten. 3
„Ich kenne den Boden, Mylord,“ ſagte ich zu Lord Urbridge.


